Rotweine aus Italien
Italien zählt zu den ältesten Weinbau-Ländern der Erde, die Anfänge reichen zumindest bis vor 1.000 v. Chr. zurück. Zu dieser Zeit
tauchten in Mittelitalien die Etrusker auf, die Teil-Gebiete der heutigen Regionen Abruzzen, Latium, Toskana und Umbrien besiedelten. Weinbau wird nahezu überall in Italien betrieben, wobei große Unterschiede in den Gebieten bestehen. Von 1000 m Seehöhe bis auf
Meereshöhe findet man Weingärten. Sehr oft in landwirtschaftlichen Mischkulturen, zusammen mit anderen Feldfrüchten. Klimatisch gehört Italien zum mediterranen Bereich, wobei der Norden des Landes schon eher der gemäßigten Klimazone (alpin) zuzuordnen ist.
Wegen der vielen Mischkulturen ist es auch nicht leicht, die Gesamt-Weinbaufläche zu bestimmen. Offiziell spricht man von etwa 1,1 Millionen ha (in diese Zahl ist der Weinanteil an den Mischkulturen nach einem Schlüssel hineingerechnet bzw geschätzt). Italien erzeugt im Durchschnitt ca 58 Millionen hl Wein jährlich, wobei ca 18 Millionen hl exportiert werden. Zusätzlich werden in Italien noch 1280 t Tafeltrauben produziert. Aufgrund des hohen ProKopf-Verbrauches von 54 l jährlich importiert Italien jährlich ca 500.000 hl Wein.